Garage Baugenehmigung

Eine Garage schützt jedes Fahrzeug vor Witterung und Beschädigungen und verlängert so erheblich die Lebensdauer. Auch dient sie als Abstellmöglichkeit für Fahrräder, Gartengeräte wie Rasenmäher und vieles mehr. Sie ist ein universeller Bestandteil der meisten Einfamilienhäuser und ist zum Beispiel in Form einer Fertiggarage schon relativ preiswert zu erhalten und einfach selbst aufzubauen. Doch wie sieht es mit der Garage und einer Baugenehmigung aus?

Garage Baugenehmigung in der Praxis

Das Thema wie es beim Bau einer Garage mit der Baugenehmigung aussieht ist weitschweifend und nicht pauschal zu klären. Dies besonders deshalb, da es sich beim Bau einer Garage mit der Baugenehmigung in den jeweiligen Bundesländern oder sogar den Gemeinden unterschiedlich verhält. Grundsätzlich kann unter Vorbehalten für das Garage bauen Garage zur Baugenehmigung gesagt werden, dass an den meisten Orten inzwischen keine eigentliche Baugenehmigung mehr notwendig ist, sonder eine Art Eintragungsvermerk ausreichend ist. Hier kann es aber Ausnahmen geben, so zum Beispiel, wenn die Garage gewöhnliche Grössenverhältnisse oder Abmessungen überschreitet oder auch noch, zum Beispiel bei einem vorhanden und bewohnten Obergeschoss, zu anderen Zwecken genutzt wird. Entscheidend beim Bau einer Garage mit Baugenehmigung vor allem auch die Lage. Auch hier kann, erneut unter Vorbehalten, gesagt werden, dass grundsätzlich ein Grenzabstand zu allen anliegenden Grundstücken beim Bau einer Garage für den Erhalt einer sogenannten Baugenehmigung von 3 Metern eingehalten werden muss. Jedoch gibt es auch hier wieder Sonderregelungen, welche zum Beispiel, je nach regionaler Regelung, in Kraft treten können, wenn der Nachbar einer Unterschreitung beim Bau einer Garage und der Baugenehmigung ausdrücklich zustimmt. Mit einer solchen Zustimmung des Nachbarn kann das eigentliche Abstandsgesetzt quasi rechtlich toleriert ausgehebelt werden. Jedoch wird man beim Bau einer Garage und der Baugenehmigung dazu nicht darum herum kommen, sich mit einem Fachmann oder der Gemeinde selbst in Verbindung zu setzten und sich über die jeweils geltenden Baurecht zu informieren.